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Zahl der Obdachlosen in Lübeck sehr niedrig

Ralph Schievelbein (li.) ist einer von aktuell 58 Nutzern des Bodelschwingh-Hauses, einer Wohnungslosen-Notunterkunft der Vorwerker Diakonie. Früher war das Wohnen in einer solchen Unterkunft für ihn unvorstellbar. Rechts im Bild: Einrichtungsleiter Lothar Lachetta.

Die gemeinsamen Maßnahmen von Hansestadt und Vorwerker Diakonie zeigen Wirkung.

Die Zahl der obdachlosen Menschen in Lübeck ist aktuell so niedrig wie nur selten. "Es ist gelungen, in letzter Zeit viele Betroffene unterzubringen", erläutert Friedemann Ulrich, Geschäftsbereichsleitung der Soziale Hilfen in der Vorwerker Diakonie. "Aktuell wissen wir nur noch von acht Personen, die auf der Straße leben. Aber auch mit denen sind wir im Kontakt und sie suchen unsere Angebote auch immer wieder auf." Die Hansestadt Lübeck bestätigt diese Entwicklung. "Das ist eine sehr positive Entwicklung, über die wir als Hansestadt Lübeck sehr froh sind", meint Claudia Schwartz vom Bereich Soziale Sicherung der Hansestadt.

Hintergrund für diese Entwicklung sind verschiedene Maßnahmen, die Vorwerker Diakonie und Hansestadt Lübeck gemeinsam realisiert haben. "Wir konnten viele Menschen in eigenen Wohnraum vermitteln und dürfen zwecks Eindämmung der Corona-Virus-Verbreitung auch Wohnungslose stärker als sonst in geeigneten Hotels unterbringen. Das führt dann auch zu mehr Platz in unseren Notunterkünften." Letzteres macht die Unterkünfte für Betroffene attraktiver. "Für mich war es immer schwer vorstellbar, in das Bodelschwingh-Haus zu ziehen", sagt Ralph Schievelbein (57), der lange Zeit auf der Straße gelebt hat. "Weil man nie was Gutes gehört hat." Jetzt wohnt er seit vier Wochen dort und stellt fest, dass die Wirklichkeit doch ist anders ist. "Ich komme hier jetzt klar", sagt er fast selbst überrascht.

Doch die Vorwerker Diakonie arbeitet weiter an den Rahmenbedingungen ihrer Unterkünfte. "Das Ziel gerade in Corona-Zeiten - aber auch darüber hinaus - müssen Einzel-, höchstens Doppelzimmer sein", meint Friedemann Ulrich. "Sie bieten Intimsphäre und senken in diesen Zeiten zudem das Ansteckungsrisiko." Dazu sei er weiter mit der Hansestadt im engen Austausch.

Die aktuelle Entwicklung bedeutet aber nicht, dass man keine bedürftigen Menschen mehr auf Lübecks Straßen sieht. Friedemann Ulrich hat vor diesem Hintergrund auch die Arbeit verschiedener Initiativen wie der Tafeln oder der Obdachlosenhilfe Lübeck e. V. im Blick. "Der Obdachlosenhilfe Lübeck e. V. beispielsweise sprach zuletzt von immer mehr Betroffenen", so Ulrich. "Das ist auch insofern richtig, weil sie auf ihren Fahrten tatsächlich auch auf mehr Menschen treffen. Diese sind uns nahezu alle aus unserer Arbeit bekannt. Daher wissen wir: Nicht alle sind obdachlos, wohl aber viele bedürftig." Entsprechend kann er aber auch den Gewinn der ehrenamtlichen Arbeit der verschiedenen Initiativen sehen, denn Bedürftigkeit geht über Obdachlosigkeit hinaus: "Die Helfer treffen definitiv auf bedürftige Menschen, die oft einsam und arm sind, die ihre Unterkunft oder eigenen vier Wände verlassen, um andere Menschen zu treffen und die sich über die Ansprache der Helfer sehr freuen."

Zusatzinformation:

Auch in Corona-Zeiten stehen die Angebote der Vorwerker Diakonie für Menschen in sozialer Not offen. Dazu zählen neben den Wohnungslosenunterkünften vor allem die verschiedenen Beratungsstellen. Aktuell werden in der Zentralen Beratungsstelle in der Wahmstraße zusätzlich täglich Lebensmittelpakete an Menschen in Not ausgegeben. Außerdem können dort Dusche, Toilette sowie Waschmaschine und Trockner genutzt werden. Neben den Beratungsstellen ist auch das Streetworker-Team der Vorwerker Diakonie weiter mit den Betroffenen im Kontakt.

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