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Komplimente-Blumen für alle

„Komplimente-Blumen für alle“: Joanna Hagen (Bausenatorin Hansestadt Lübeck), Stefanie Heinz (Gärtnerin Vorwerker Diakonie) und Johanne Hannemann (Geschäftsführerin Vorwerker Diakonie) (v. li. n. re.) freuen sich über das gemeinsame Projekt.

Gemeinsame Aktion mit der Hansestadt: Die Gärtnerinnen und Gärtner der Vorwerker Diakonie haben 11.277 Blumen am Lindenteller gepflanzt.

Auf dem Lübecker Lindenteller entsteht ein echter Hingucker auf dem Weg in die Altstadt – und zwar in Form von mehr als 11.000 Blumen und Pflanzen. Dahinter steckt eine ganz besondere Zusammenarbeit: Die Hansestadt Lübeck hat den Lindenteller zwischen Hauptbahnhof und Holstentor erneut in die Verantwortung der Vorwerker Diakonie übergeben – bereits zum 17. Mal. Die vom Bereich Stadtgrün eingekauften Sommerblumen pflanzten die Gärtnerinnen und Gärtner der Vorwerker Diakonie in den vergangenen Tagen am Verkehrsknotenpunkt und dem Beet vor dem Holstentor ein – die Mitarbeitenden mit und ohne Behinderungen haben sich also wieder ordentlich ins Zeug gelegt. „Wir sind dem Bereich Stadtgrün und Verkehr und allen Verantwortlichen der Hansestadt sehr dankbar, dass diese Pflanzaktion am Lindenteller zur Tradition geworden ist“, sagt Johanne Hannemann, Geschäftsführerin der Vorwerker Diakonie. „Mithilfe der Hansestadt Lübeck wird an dieser prominenten Stelle die Leistungsfähigkeit von Menschen mit Behinderungen deutlich.“  

„Komplimente-Blume(n) für alle“ lautet das Thema des Gestaltungsentwurfs des Bereichs Stadtgrün und Verkehr. Die Idee: Alle Blumen und Pflanzen bilden, wenn sie im Sommer blühen, gemeinsam eine stilisierte Blume der Komplimentewerkstatt der Hansestadt Lübeck. Die Hansestadt will damit den Gärtnerinnen und Gärtnern der Vorwerker Diakonie genauso wie allen anderen Bürgerinnen und Bürgern ein Kompliment machen – dafür, dass sie in dieser schwierigen Zeit so geduldig durchhalten und das Leben gemeinsam meistern.   

Die Pflanzaktion ist vor allem für die Gärtnerinnen und Gärtner mit Behinderungen ein Gewinn. Denn sie ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einer inklusiven Gesellschaft. Die Beteiligten erhalten für ihre Arbeit viel Anerkennung aus der Bevölkerung – Barrieren werden dadurch Stück für Stück abgebaut. „Die Passanten nehmen die Menschen mit Behinderungen hier als selbstverständlichen Teil unserer Gesellschaft wahr“, so Hannemann.

„In ein paar Wochen sollte alles anfangen zu blühen“, sagt Hans-Joachim Bahlmann vom Garten- und Landschaftsbau der Vorwerker Diakonie voller Vorfreude. Bis in den Herbst hinein pflegen er und seine Kolleginnen und Kollegen mit und ohne Behinderungen den Lindenteller nun weiter. „Es ist immer wieder toll zu sehen, wie sehr sich das ganze Team ins Zeug legt – wir haben jedes Jahr richtig viel Spaß an diesem Projekt.“

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