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„Ihre Familie war und ist ihr großes Glück“

Ursula Müller beging ihren 100. Geburtstag in kleinem Kreis.

Ursula Müller beging im Pflegezentrum Travemünde ihren 100. Geburtstag - unter Corona-Bedingungen.

Der Tisch war festlich gedeckt und alle hatten sich schick gemacht: Am 13. Januar 2021 beging Ursula Müller im Pflegezentrum Travemünde ihren 100. Geburtstag. Aufgrund der aktuellen Situation durfte nur ein Gast teilnehmen, ihre Tochter. Aber unter Einhaltung aller geltenden Hygiene- und Abstandsregeln konnten auch die unmittelbaren Nachbarn und Mitarbeitenden aus ihrem Wohnbereich dabei sein und die Jubilarin ehren. "Frau Müller war vor lauter Freude ganz aufgeregt", sagt Einrichtungsleiterin Arleta Minkner. "Sie war immer schon gerne Gastgeberin und liebt die Gesellschaft. Deshalb war es uns wichtig, trotz der Corona-Pandemie zumindest eine kleine Feierlichkeit möglich zu machen."

Ursula Müller wurde 1921 in Guttstadt, dem damaligen Ostpreußen, als zweites von insgesamt acht Kindern geboren. Ihr Vater arbeitete an verschiedenen Orten als Bahnhofsmeister, so dass die große Familie mehrfach umzog. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges flüchtete die Familie 1945 über die Ostsee nach Norddeutschland. "Auf dem schwierigen, gefährlichen Weg verloren sie einander, aber wie durch ein Wunder fanden sie sich in Lübeck wieder", erzählt Susanne Müller-Schrem, die Tochter. "Der erste Ehemann meiner Mutter blieb allerdings als Soldat verschollen."

Die Familie baute sich aus dem Nichts etwas auf. Ursula Müller arbeitete als Verkäuferin in einem großen Kaufhaus, erst in Lübeck, dann in einer Filiale in Essen. Dort im Ruhrgebiet lernte sie auch ihren zweiten Ehemann, Hans, kennen und bekam ihre Tochter. 1952 zog die Familie zurück nach Lübeck und Ursula Müller wurde Hausfrau. "Ihre Eltern und Geschwister, alle Verwandten waren immer ihr großes Glück, die Bindung war und ist sehr stark und alle besuchten sich quer durch das Land", sagt Susanne Müller-Schrem. Nach der Pensionierung des Ehemannes zog Ursula Müller deshalb auch mit ihrer Familie in den Hochschwarzwald, in die Nähe einer Schwester. Und später wiederum zurück nach Norddeutschland, um nahe bei ihrer Tochter und ihrer Enkeltochter zu sein. "Reisen, Wandern und unterwegs sein, das liebte sie einfach."

Seit vier Jahren lebt Ursula Müller nun im Pflegezentrum Travemünde der Vorwerker Diakonie. Allein sein mochte sie nie - hier ist sie immer in Gesellschaft. Und die Einrichtungsleiterin, Arleta Minkner, hofft, dass der nächste Geburtstag dann "hoffentlich größer gefeiert werden kann."

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