Special Olympics: 13 Medaillen und viele Erinnerungen

Es gab viele Höhepunkte für unsere Sportlerinnen und Sportler - unter anderem bei einer Medaillenübergabe.

Die 26 Sportlerinnen und Sportler der Vorwerker Diakonie sind mit 13 Medaillen, aber vor allem mit vielen besonderen und bleibenden Erinnerungen von den Nationalen Spiele der Special Olympics in Berlin zurückgekehrt. „Unsere Vorstellungen wurden sogar übertroffen – die Stimmung und die Wettkämpfe waren super“, sagt Sönke Wollentin vom Sportbereich der Vorwerker Diakonie. Das Erfolgsgeheimnis der Spiele: Tolle Wettkämpfe bei bestem Sommerwetter und ein buntes Rahmenprogramm – und vor allem ein großartiges Miteinander unter allen Teilnehmenden.

Die Sportlerinnen und Sportler der Vorwerker Diakonie konnten sich über drei Gold-, sechs Silber- und vier Bronzemedaillen freuen. Sie waren beim Fußball, Tischtennis, Badminton und Golf am Start. Die Herren-Fußballmannschaft belegte den fünften Platz in ihrer starken Leistungsklasse: „Für die Platzierung hatten sich unsere Jungs definitiv mehr vorgenommen, das schlug zunächst etwas auf das Gemüt“, so Wollentin. Doch für sie bleiben die Wettkämpfe dennoch auf jeden Fall in Erinnerung: „Die gute Stimmung kam spätestens bei der Siegerehrung wieder, als mit Philipp Lahm ein absoluter Weltstar die Medaillen verteilte.“ Der ehemalige Kapitän der deutschen Fußball-Nationalmannschaft setzt mit seinem Einsatz bei den Special Olympics ein wichtiges Zeichen für Chancengleichheit, Inklusion und Teilhabe im Sport und in der Gesellschaft.

Den insgesamt 4000 Athletinnen und Athleten aus ganz Deutschland wurde vom 19. bis 24. Juni in Berlin einiges geboten. So fand die feierliche Eröffnungsfeier in der Alten Försterei statt. Allein das war schon ein Höhepunkt. Es wurde getanzt und gefeiert – die Band Mia und zwei inklusive Musikgruppen sorgten für richtig Stimmung. Auch eine große Party am Brandenburger Tor hinterließ strahlende Gesichter.

Die Special Olympics gehen schon immer weit über die sportlichen Wettkämpfe hinaus: Sie sind auch eine Demonstration für mehr Anerkennung und gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit geistiger Behinderung. Und die soll sich 2023 fortsetzen, wenn in Berlin die Special Olympics World Games stattfinden – womöglich auch wieder mit Sportlerinnen und Sportlern der Vorwerker Diakonie. Das wird sich in den nächsten Monaten zeigen: „Wir sind gespannt, ob wir mit dem einen oder anderen wieder nach Berlin kommen dürfen, um bei den World Games nochmal ganz neue Erfahrungen mit unterschiedlichen Kulturen und noch größeren Wettkämpfen zu machen“, so Wollentin.

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Ein Höhepunkt für die Fußballer der Vorwerker Diakonie: Philipp Lahm (re.) überreichte Alexander Dreller (v. li.), Sebastian Kantel, Basri Dilikoglou, Patrick Decker und Daniel Markhardt ihre Medaillen zum 5. Platz.