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Miteinander - füreinander: die Vorwerker Diakonie ist für Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen da. Doch Menschlichkeit braucht Unterstützung.

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„Wer ist Jule?“

Fred Mente (li.) und Oliver Soyka stellten die Wer-ist-Jule-Aktion auf dem Lübecker Markt öffentlich vor.

An rund 100 Orten in Lübeck sind ab sofort Plakate- und Banner mit der Aufschrift "Wer ist Jule?" zusehen.

Die Vorwerker Diakonie hat eine groß angelegte Plakat-Aktion gestartet: Seit dem 10. September hängen an vielen zentralen Orten in Lübeck Banner und Plakate mit der Aufschrift „Wer ist Jule?". Damit rückt die Vorwerker Diakonie ihren Neubau der Fachklinik für Junges Leben („JuLe") und ein sehr sensibles und immer noch tabuisiertes Thema in den Fokus der Öffentlichkeit: Psychische Erkrankungen von Kindern und Jugendlichen. Startdatum der Kampagne ist der Welttag der Suizid-Prävention.

Zum Hintergrund: 10.000 Menschen nehmen sich in Deutschland jedes Jahr das Leben. Besonders erschreckend: Bei jungen Menschen ist Selbsttötung sogar die zweithäufigste Todesursache. „Wir nehmen in unserer Fachklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie jedes Jahr rund 500 Kinder und Jugendliche auf – viele nach gescheiterten Suizidversuchen, wegen Depressionen, Traumata oder Zwangsstörungen", sagt Chefarzt Oliver Soyka. Tag und Nacht stehen er und sein Team von der Klinik der Vorwerker Diakonie bereit, kaum eine Nacht vergeht ohne Notfallvorstellung eines Kindes oder Jugendlichen. „Immer ist es unser Ziel, den jungen Patienten neuen Lebensmut zu schenken", so Soyka weiter.

Die Vorwerker Diakonie behandelt in der bisherigen Klinik seit den 1980er Jahren Kinder und Jugendliche mit psychischen Erkrankungen. Immer höhere Anforderungen und die oft schwerwiegenden Krankheitsbilder benötigen aber neue Voraussetzungen, die das Klinikgebäude nicht länger erfüllen kann. Deshalb baut die Vorwerker Diakonie auf ihrem Gelände in der Triftstraße eine neue Fachklinik für Junges Leben – „JuLe". „Die Klinik wird den Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen in besonderer Weise gerecht. Ärzte, Therapeuten und Betreuer können ihren Patienten in den neuen Räumlichkeiten genau die Unterstützung geben, die sie in ihrer Not brauchen", sagt Fred Mente, Geschäftsführer der Vorwerker Diakonie. „Die Betroffenen finden in dem modernen Umfeld ein Zuhause auf Zeit."

Finanzielle Unterstützung für den Neubau erhält die Vorwerker Diakonie vom Land Schleswig-Holstein – diese deckt aber nur rund 70 Prozent der Kosten des Neubaus ab. „Die Finanzlücke müssen wir per Darlehen und Spenden schließen. Glücklicherweise sind schon eine Reihe von Spenden eingegangen, wir hoffen aber auf weitere Unterstützung durch Spender und Förderer", so Mente.

Wer die Banner und Plakate in der Stadt entdeckt, sieht darauf auch den Hinweis auf www.wer-ist-jule.de. „Wir hoffen, dass viele Lübecker auf der Homepage mehr über das so wichtige Projekt erfahren möchten", so Mente. Dort gibt es auch direkt die Möglichkeit, „JuLe" finanziell zu unterstützen. „Wir sind über jede Spende dankbar, die uns bei der Umsetzung des Neubaus hilft."

Umgang mit psychischen Problemen

Oliver Soyka, Chefarzt der Fachklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, empfiehlt Eltern und Freunden, die in Sorge um ihren Angehörigen oder Freunde sind:

  • Nehmen Sie Warnsignale, wie Interessensverlust und sozialen Rückzug, anhaltende Traurigkeit oder häufiges Weinen ernst und hoffen Sie nicht, dass sich die Dinge „von alleine lösen"
  • Spielen Sie Schilderungen von Lust- und Kraftlosigkeit, fehlender Freude oder lebensmüder Gedanken nicht herunter.
  • Nehmen Sie Selbsttötungsgedanken oder gar -absichten immer ernst – auch wenn es in der Vergangenheit oft noch „gut gegangen ist".
  • Seelische Probleme sind häufig schambesetzt. Vermitteln Sie Ihr Interesse und nehmen Sie sich Zeit.
  • Hören Sie zu, sprechen Sie Ihre Beobachtungen oder Sorgen an und fragen Sie nach,  werden Sie aktiv und bieten Sie Ihre Unterstützung an.

Ob eine Selbsttötungsgefährdung besteht, kann nur eine Fachfrau oder ein Fachmann entscheiden. Hiervon Betroffene brauchen aktive Unterstützung und Zuspruch, um sich bei fachkundigen Ärztinnen oder Ärzten vorzustellen.

Ein direkter Kontakt zur Fachklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychosomatik und –psychotherapie der Vorwerker Diakonie ist an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr möglich. Telefon: (0451) 4002 50 400

Zusatzinformation

Die Fachklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychosomatik und -psychotherapie bietet ambulante, tagesklinische und stationäre Behandlungsangebote. Ihr Versorgungsgebiet umfasst Lübeck sowie die Landkreise Stormarn, Herzogtum Lauenburg und Ostholstein. Im stationären Bereich werden Jahr für Jahr fast 500 Kinder und Jugendliche mit Depressionen, Traumata oder Zwangsstörungen behandelt. Dazu wird die Klinik ihr „Zuhause auf Zeit" für zwei bis drei Monate. In dieser Zeit werden sie rund um die Uhr von 130 Ärzten, Therapeuten und Pflegekräften begleitet.

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