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Paul-Burwick-Schüler feiern erfolgreichen Abschluss

Sechs der diesjährigen Absolventen der Paul-Burwick-Schule mit Schulleiterin Judith Reincke (hintere Reihe, r.) und Heilerziehungspfleger Dirk Langanke (hintere Reihe, 2.v.l.).

Die Absolventen des Förderzentrums der Vorwerker Diakonie starten jetzt ins Arbeitsleben.

Acht Schülerinnen und Schüler der Paul-Burwick-Schule, Förderzentrum mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung der Vorwerker Diakonie, hatten gestern ihren letzten Schultag. Bei einer Andacht in der St. Markus-Kirche wurden sie von Mitschülern, Lehrern und Angehörigen gefeiert und bereits auf den nächsten großen Schritt vorbereitet - nach zwölf Jahren Schulzeit starten sie jetzt ins Arbeitsleben.

Die meisten der Absolventen fangen in den Werkstätten für Menschen mit Behinderungen der Vorwerker Diakonie an. Im Bereich "Berufliche Bildung" werden sie sich zunächst auf den Berufsalltag vorbereiten. "In den Werkstätten stehen ihnen Arbeitsfelder wie beispielsweise Garten- und Landschaftsbau, Bäckerei, Verkauf, Büro, Tischlerei oder Kunsthandwerk offen", so Judith Reincke, Leiterin der Paul-Burwick-Schule. "Durch Praktika können sich unsere Abschlussschüler dort orientieren und die Tätigkeit finden, die am besten zu ihnen passt."

Einige der Absolventen, die aufgrund der Art oder Schwere ihrer Behinderung nicht oder noch nicht in den Werkstätten arbeiten können, werden nach den Sommerferien im "Tageswerk" der Vorwerker Diakonie betreut. In vielfältigen Kursen können sie hier ihre individuellen Fähigkeiten stärken und ausbauen, so dass eine Teilhabe am Arbeitsleben in den Werkstätten gegebenenfalls doch möglich wird.

"Wir durften Euch ein Stück auf Eurem Lebensweg begleiten und erleben, wie Ihr Euch in dieser Zeit verändert habt", so Reincke während der Abschlussandacht. "Nun startet Ihr in einen neuen, spannenden Lebensabschnitt. Ihr werdet uns fehlen!"

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