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Endlich verständlich: „Büro Leichte Sprache“ mit gutem Start

Die hauptamtlichen Mitarbeiterinnen Yvonne Levermann (rechts) und Sabine Glauth mit den Werkstattmitarbeitenden Petra Drewing und Frank Borowski im „Büro Leichte Sprache“.

Die Fachstelle für barrierefreie Informationen der Vorwerker Diakonie überarbeitet schwer verständliche Texte - und stößt auf Medieninteresse.

„Wir haben uns hier gut eingelebt und die Werkstattmitarbeitenden sind mit Eifer bei der Sache“, sagt Yvonne Levermann. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Sabine Glauth leitet die Heilerziehungspflegerin das „Büro Leichte Sprache“ der Vorwerker Diakonie, das vor ein paar Wochen in der Sandstraße eröffnet wurde. Mit an Bord sind neben den beiden hauptamtlichen Mitarbeiterinnen zwei Werkstattmitarbeitende. Das Team ist dafür verantwortlich, komplizierte Informationen textlich und grafisch so zu überarbeiten, dass sie für jeden verständlich sind.  „Sprache baut Barrieren auf und schließt Betroffene von der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben aus“, so Levermann. „Insbesondere Menschen mit niedrigem Bildungsniveau, Lernschwierigkeiten, geistigen Beeinträchtigungen und schwachen Sprachkenntnissen können viele Informationen nur schwer oder gar nicht verstehen.“ 

Die Arbeitsabläufe sehen wie folgt aus: Das „Büro Leichte Sprache“ erhält aus den Werkstätten der Vorwerker Diakonie einen Text, der überarbeitet werden soll. Dabei kann es sich beispielsweise um eine schwer verständliche Gebrauchsanweisung handeln. „Das Ergebnis präsentieren wir einer Prüfgruppe, die  aus drei weiteren Werkstattmitarbeitenden besteht. Sie geben oft weitere wertvolle Hinweise, wo es im Text noch schwierige Passagen gibt“, erklärt Sabine Glauth. Anschließend geht die überarbeitete Version – nun für alle verständlich – zurück an den Auftraggeber.

Für  „Leichte Sprache“ gibt es feste Regeln, die beachtet werden müssen: Dazu gehört unter anderem, dass keine Abkürzungen oder Fremdwörter verwendet werden, Sätze möglichst kurz gehalten werden und eine entsprechende Schriftgröße verwendet wird. 

Das „Büro Leichte Sprache“  steckt noch in seiner Anfangsphase. Es soll sich aber nach und nach weiterentwickeln, weitere Werkstattmitarbeitende beschäftigen  und künftig auch externe Aufträge annehmen. Der Hintergrund: Viele Informationen sind auch für Menschen ohne Beeinträchtigung schwer  verständlich: „Manche Schreiben von Versicherungen oder Behörden sind so formuliert, dass kaum jemand sie versteht“, so Glauth.  

Die Arbeit des „Büros für Leichte Sprache“ stößt auch bei den Medien auf Interesse: Die Lübecker Nachrichten berichteten bereits über das Projekt und der NDR drehte für das Schleswig-Holstein-Magazin einen Beitrag. Voraussichtliche Ausstrahlung ist am Dienstag, 11. April 2017, ab 19.30 Uhr. 

Sie haben Fragen oder Interesse an einer Überarbeitung eines Textes? Das „Büro Leichte Sprache“ in der Sandstraße 25-27 ist montags von 9.30 bis 12.30 Uhr geöffnet. Erreicht werden kann es telefonisch unter 0451/4002-58260 sowie unter leichte-sprachevorwerker-diakoniede.

 

 

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