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„Die Situation in der Wohnung war unfassbar“

Daniel Katona von der Vorwerker Diakonie (links) mit den Vermietern Nicol und Marcus Ramczyk.

Das Präventionsprojekt der Vorwerker Diakonie rettet Mietverhältnisse.

Eigentlich sah es nach einem gescheiterten Mietverhältnis aus: Die Wohnung von Irene B.* war stark vermüllt, ungepflegt, sogar Ungeziefer hatte sich eingenistet. Nachbarn hatten sich bei den Vermietern, Nicol und Marcus Ramczyk, über die Zustände beschwert. "Als wir das Ausmaß zum ersten Mal mit eigenen Augen sahen, konnten wir es gar nicht fassen", so Nicol Ramczyk. "Wir konnten den Gedanken einfach nicht ertragen, dass ein Mensch unter solch schrecklichen Umständen lebt. Es musste möglich sein, Frau B. da herauszuholen und ihr zu helfen."

Das Ehepaar Ramczyk erfuhr von dem Präventionsprojekt der Vorwerker Diakonie. Dieses vermittelt zwischen Vermietern und Mietern bei entsprechenden Problemen. Die Prävention soll verhindern, dass Menschen wie Irene B. ihre Wohnung verlieren und dann womöglich auf der Straße landen. Ein Sozialarbeiter sucht die Betroffenen auf, klärt ihre Situation und sucht gemeinsam mit Mietern und Vermietern nach Lösungen. "Hinter solchen Umständen wie bei Irene B. steckt meistens eine persönliche Notlage", sagt Daniel Katona, der das Präventionsprojekt durchführt. "Frau B. war beispielsweise sozial vollkommen isoliert, hat keine Familie und keine Freunde. Aus der Einsamkeit entstand ein extremes Sammelverhalten und schließlich die Verwahrlosung der Wohnung." Oft ist den Mietern die Situation sehr unangenehm, sie mögen nicht mit ihrem Vermieter darüber sprechen. "Wir finden dann als Sozialarbeiter viel leichter einen Zugang zu den Betroffenen", sagt Katona.

So war es auch in diesem Fall. Nachdem die Wohnung entrümpelt und saniert worden war - wobei Irene B. durch Spenden und die Vermieter unterstützt wurde - konnte sie wieder einziehen. "Seit April 2019 läuft jetzt alles gut", sagt Vermieter Marcus Ramczyk dankbar. "Unsere Erfahrung zeigt, dass das Präventionsprojekt ein Gewinn für beide Seiten ist", meint Daniel Katona. "Die Mieter behalten ihre Wohnung und erhalten die passenden weiterführenden Hilfen. Und der Vermieter spart sich ein aufwendiges Kündigungsverfahren sowie eine Räumungsklage und die damit verbundenen Kosten."

Wenn Vermieter den Eindruck haben, dass ein Mieter persönliche Schwierigkeiten hat, deshalb seine Miete nicht mehr zahlt oder nicht in der Lage ist, seinen Haushalt zu führen, können sie sich direkt an das Präventionsprojekt der Vorwerker Diakonie wenden. Daniel Katona ist unter Telefon 0173-5327690 oder daniel.katona@vorwerker-diakonie.de erreichbar. Das Präventionsprojekt freut sich außerdem jederzeit über finanzielle Unterstützung, um Menschen in Notlagen zu helfen: www.vorwerker-diakonie.de/spenden.

*Name geändert

 

 

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