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„Das ist völlig übertrieben!“

Vorwerker Diakonie widerspricht heftiger Kritik gegen Wahlbenachrichtigungen in Leichter Sprache.

Vorwerker Diakonie widerspricht heftiger Kritik gegen Wahlbenachrichtigungen in Leichter Sprache.

In Schleswig-Holstein sind die Wahlbenachrichtigungen für die anstehenden Landtagswahlen versendet worden. Neu: Sie sind in Leichter Sprache formuliert worden mit dem Ziel, allen Wahlberechtigten das Verstehen zu erleichtern. „Leichte Sprache ist eine Kommunikationshilfe insbesondere für Menschen mit Beeinträchtigungen", sagt Hans-Uwe Rehse, Geschäftsführer der Vorwerker Diakonie, die in Lübeck selbst ein Büro für Leichte Sprache betreibt. „Ziel ist, schwierige Texte so zu bearbeiten, dass sie von möglichst vielen verstanden werden können – nicht nur von Menschen, die komplexe Texte erfassen können. Dass das Land jetzt beginnt, wichtige Unterlagen in Leichter Sprache anzubieten, kann man nur begrüßen."

In den neuen Wahlbenachrichtigungen finden sich vor allem kurze Sätze und zusammengesetzte Worte, die mit Bindestrichen getrennt sind. Das kommt nicht überall gut an. „Verschiedene Tageszeitungen haben geschrieben, die Wahlbenachrichtigungen würden die Wähler verschrecken", so Rehse. „Ehrlicherweise halte ich das für Quatsch und völlig übertrieben." Irritationen über die Leichte Sprache kann er hingegen nachvollziehen. „Manche Formulierungen und Schreibweisen sind für die Leser ungewohnt."

Die übergroße Kritik diskriminiert seiner Ansicht nach eine Bevölkerungsgruppe, denen das Lesen schwieriger Texte nicht leicht fällt. „Nicht verstandene Informationen schließen von der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben aus", meint Rehse. „Entscheidend ist doch, dass gerade bei diesem Thema niemand ausgegrenzt, sondern der Kreis der Menschen, die Wahlbenachrichtigungen verstehen, erweitert wird." Und: „Profitieren wir am Ende nicht alle von verständlichen Texten?"

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