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Erstellt von Lutz Regenberg | |   News

Erweiterung des Bodelschwinghhauses ist perfekt

Mitarbeiter Thomas Grümmer und Mario Knop starteten sofort den Bezug der neuen Räume nachdem die Hansestadt eine befristete Nutzungserlaubnis erteilt hat.

Überfüllte Wohnungslosenunterkunft in Lübeck kann Kapazitäten zunächst befristet erweitern.

Es war wieder eng geworden im Bodelschwinghhaus, einer Einrichtung der Vorwerker Diakonie. Seit Dezember stapeln sich - wie jedes Jahr zur Winterzeit - die Matratzen auf den Fluren der Einrichtung am Meesenring in Lübeck. „Wir haben 33 reguläre Plätze für wohnungslose Männer ab 18 Jahren, beherbergten zuletzt aber 49 Bewohner in unserer Unterkunft“, berichtet Geschäftsbereichsleiterin Heike Raddatz-Kossak. „Das ist auf die Dauer kein Zustand und für alle Beteiligten – Bewohner wie Mitarbeitende – extrem belastend.“

Schon seit längerem führt die Vorwerker Diakonie daher intensive Gespräche mit der Hansestadt Lübeck zur Erweiterung der Kapazität. „Direkt an unserer Einrichtung grenzten leerstehende Räumlichkeiten der Hansestadt Lübeck“, sagt Raddatz-Kossak, „die ohne großen Aufwand für unsere Aufgabe umgewandelt werden konnten.“ Doch innerhalb der Hansestadt Lübeck gab es verschiedene Vorstellungen zur Nutzung der Räume. „Wir mussten intensive Überzeugungsarbeit leisten“, so Raddatz-Kossak.

Im Ergebnis können die Räume neben dem Bodelschwinghhaus jetzt zumindest vorübergehend mitgenutzt werden. „Die Nutzungsgenehmigung läuft erst einmal bis Ende April 2015“, so Raddatz-Kossak. Sie ist froh über das Ergebnis, die ersten Bewohner sind bereits von den Fluren in die neuen Zimmer gezogen. „Das entlastet uns erst einmal sehr“, betont sie. 

Offen ist jedoch, wie es nach Ablauf der befristeten Nutzungsgenehmigung weitergeht. Auch für den kommenden Winter ist noch keine Lösung gefunden. „Wenn sich die Belegungssituation nicht entspannt, sind unsere Flure ab Mai wieder mit Matratzen und Menschen belegt“, so Raddatz-Kossak. Ein Szenario, das sie nicht für unwahrscheinlich hält, da es für Wohnungslose immer schwerer wird, auf dem Wohnungsmarkt wieder ein Dach über dem Kopf zu finden. „Wenn es bei der Befristung bleibt, stehen wir spätestens im Herbst wieder vor derselben Situation.“

Die zusätzlichen Räumlichkeiten umfassen sieben Zimmer und eine Toilette. Insgesamt haben sie noch einen provisorischen Charakter. So gibt es hier keine Dusch- und Kochmöglichkeiten, sondern die Nutzer müssen zum Duschen und Kochen den bisherigen Trakt des Bodelschwinghhauses aufsuchen. Das Treppenhaus teilen sich die Bewohner gemeinsam mit Mitarbeitenden des Bereichs Archäologie und des Rechnungsprüfungsamtes der Hansestadt Lübeck.

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