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Blick in die Zukunft: die Pflegebrille

​Mit der Pflegebrille, die gerade entwickelt wird, können zum Beispiel Wundexperten mit den Augen eines Kollegen sehen.

Ein wissenschaftliches Team der Technischen Universität Clausthal testete in einer Seniorenpflegeeinrichtung der Vorwerker Diakonie eine Innovation.

Wenn eine Pflegefachkraft die Wunde eines Bewohners oder einer Bewohnerin versorgen will und dabei eine Frage hat, kann sie den Wundexperten oder die Wundexpertin ihrer Pflegeeinrichtung hinzuziehen. Diese Experten halten sich in den meisten Fällen allerdings nicht direkt im Nachbarzimmer auf, sondern  in einem anderen Bereich oder vielleicht sogar außerhalb der Pflegeeinrichtung.  Der pflegebedürftige Klient und die Pflegefachkraft müssen also auf den Experten warten. Das kostet auf beiden Seiten wertvolle Zeit. Eine technische Neuheit soll Abhilfe schaffen: die Pflegebrille.

„Die Pflegebrille ist für uns sehr spannend", so Fabian Göbbeln, Ausbildungskoordinator in der Vorwerker Diakonie. „Die Pflegefachkraft kann sie aufsetzen und sich darüber mit dem Wundexperten in Verbindung setzen. Dieser sieht über eine Kamera in der Pflegebrille und sein eigenes Tablet genau das, was die Pflegefachkraft auch sieht. So kann er die Wunde anschauen und wichtige Hinweise zur Versorgung geben, ohne selbst vor Ort zu sein."

Im Juli 2019 war ein wissenschaftliches Team der Technischen Universität Clausthal in der Vorwerker Diakonie zu Gast und testete die Pflegebrille in der Seniorenpflegeeinrichtung „An der Georgskapelle". Mit dabei waren neben Fabian Göbbeln fünf Altenpflege-Auszubildende und zwei Wundexperten. Sie stellten sich als Testpersonen zur Verfügung und probierten die Technik aus. Die Ergebnisse der Tests und die persönlichen Eindrücke der Beteiligten fließen nun in die Weiterentwicklung der Pflegebrille ein.

Die Pflegebrille kann neben der Wundversorgung auch in weiteren Situationen unterstützen, zum Beispiel bei der Praxisanleitung der Auszubildenden. „Für unsere pflegerische Arbeit würde das eine enorme Erleichterung bedeuten", sagt Fabian Göbbeln. „Wir sind sehr daran interessiert, neue technische Möglichkeiten in den Pflegealltag zu integrieren."

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VON BIS

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