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Angehörige von Suchtkranken sind nicht allein

Tina Knappik (l.) und Stephan Schuldt von der Suchtberatungsstelle der Vorwerker Diakonie stehen Angehörigen von Suchtkranken zur Seite.

Die Suchtberatungsstelle der Vorwerker Diakonie lädt regelmäßig zum unverbindlichen Austausch ein.

Wenn jemand in der Familie oder der Partner an einer Sucht erkrankt ist, sind die Angehörigen ebenfalls betroffen. "Bis die Abhängigkeit überhaupt erkannt und eingestanden wird, haben sie oft schon viel durchgemacht", sagt Stephan Schuldt, Leiter der Suchtberatungsstelle der Vorwerker Diakonie. "Zum Beispiel ständige Streitigkeiten, Ausfälle der Suchtkranken oder das Gefühl, allein und hilflos zu sein und sich niemandem anvertrauen zu können." Oft wissen die Angehörigen nicht, wie sie mit der Situation umgehen sollen. Auch kennen sich die wenigsten mit dem Thema Sucht aus. Die Suchtberatungsstelle unterstützt die Angehörigen - mit Einzelgesprächen oder zweimal monatlich in einer Gruppe.

"Gerade der Austausch mit anderen Betroffenen hilft ungemein", sagt Tina Knappik, die als Fachperson die Angehörigen-Gruppe begleitet. "Sich Luft zu machen, Antworten auf alle Fragen zu bekommen und zu erfahren, dass andere in ähnlichen Situationen stecken, das ist hier möglich." Über den Austausch und die fachliche Begleitung werden auch Wege und Verhaltensweisen für das eigene Leben entwickelt. Denn der Alltag vieler Angehöriger wird durch die Suchterkrankung bestimmt, häufig ist das gesamte Familiensystem darauf ausgerichtet. Die Angehörigen und ihre eigenen Bedürfnisse treten dabei vollständig in den Hintergrund. "Es geht bei uns darum, das Selbstbewusstsein im Umgang mit der Sucht und mit sich selbst zu stärken, um beispielsweise sagen zu können: Nein, ich kaufe dir keinen Alkohol mehr. Oder: Nein, ich melde dich nicht bei deinem Chef krank. Oder: Komm, wir gehen gemeinsam zu einer Beratung."

Die Angehörigen-Gruppe trifft sich an jedem ersten und dritten Mittwoch im Monat von 16 bis 17.30 Uhr in der Suchtberatungsstelle der Vorwerker Diakonie, Braunstraße 5, 23552 Lübeck. Eine Anmeldung ist nicht nötig, Interessierte können ganz unverbindlich vorbeikommen. Auf Wunsch kann auch anonym an den Treffen teilgenommen werden. Für Rückfragen steht Tina Knappik gerne unter Telefon 0451 4002-58120 oder suchtberatung.luebeck@vorwerker-diakonie.de zur Verfügung.

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