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Jede Spende zählt

Miteinander - füreinander: die Vorwerker Diakonie ist für Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen da. Doch Menschlichkeit braucht Unterstützung.

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Hinweise für Angehörige

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Der Kontakt mit suchtgefährdeten oder bereits abhängigkeitserkrankten Menschen wird häufig durch Unzuverlässigkeit, starke Stimmungsschwankungen oder auch Aggressivität beeinträchtigt. Angehörige versuchen oft lange Zeit, ein scheinbar normales Leben aufrecht zu erhalten.

Bei fortschreitender Suchtproblematik führen Angehörige in ihrer Sorge um den ihnen nahestehenden Menschen häufig einen kräftezehrenden, aussichtslos erscheinenden Kampf gegen das Suchtmittel. Die Angst vor dem Verlust der Wohnung, des Arbeitsplatzes und wichtiger sozialer Kontakte prägt den familiären Alltag.

Die Angehörigen übernehmen Verantwortungsbereiche des suchtgefährdeten bzw. bereits suchtmittelabhängigen Familienmitglieds und vernachlässigen eigene Interessen und andere Kontakte. Depressionen, psychosomatische Symptome oder eigene Suchterkrankungen können Folgen dieser ständigen Überlastung sein. Sind Kinder von der Suchtproblematik in der Familie betroffen, leiden viele von ihnen unter Einsamkeit, Angst oder Überforderung.

Was können Angehörige tun?

Ein erster Schritt kann sein, Ihrem Angehörigen offen mitzuteilen, wie Sie seinen Suchtmittelgebrauch wahrnehmen. Dabei ist es hilfreich, eigene Gefühle wie Verunsicherung, Besorgnis oder auch Verärgerung und Enttäuschung klar zu benennen.

Außerdem kann das Gespräch mit unseren Suchtberatern Ihnen helfen, Ihre augenblickliche Situation zu klären. Hier stehen Ihre Befindlichkeit und Ihre Sorgen im Mittelpunkt. Gemeinsam überlegen wir, was Sie verändern und wie Sie wieder mehr Freude an Ihrem Leben gewinnen können. Sie können prüfen, wie Sie sich Ihrem Angehörigen gegenüber künftig verhalten wollen. Bei Bedarf erhalten Sie Informationen über weitere Hilfsangebote.

Möglicherweise ist Ihr Angehöriger mit diesem Schritt nicht einverstanden. Aber auch Sie sind in einer schwierigen Situation und haben ein Recht auf Unterstützung.

Selbstverständlich bieten wir auch gemeinsame Beratung für Angehörige und Betroffene.

Ansprechpartner: Isabel Nitz

Telefon: 0451 4002 57826

Fax: 0451 4002 57829

isabel.nitz@vorwerker-diakonie.de

Suchtberatungsstelle Lübeck
Dr.-Julius-Leber-Straße 26-30
23552 Lübeck
Telefon: 0451 4002 57820
Telefax: 0451 4002 57829


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